Ausprobieren kann man's ja mal
von Rita Fehling (1999)
Auf der Suche nach einem Verlag für meinen Roman bin ich irgendwie auf die Seite www.bod.de gestoßen. Es klang verlockend und interessant, also habe ich mich ans "Basteln" gemacht (der Ehrlichkeit wegen muss ich gestehen, mit Hilfe meines Mannes). Ob das das Richtige war? Egal, ausprobieren kann man's ja mal. Also habe ich eine Auswahl meiner bis dahin entstandenen Kurzgeschichten und Kolumnen in meinen kleinen Band "Augenblick mal..." gepackt und bei Bod veröffentlicht.
Es dauerte für mich (ich kann die Ungeduld in Person sein) zwar ziemlich lange, doch irgendwann stand mein "Werk" tatsächlich auf den BoD-Seiten, einige Zeit später auch bei Libri. Allerdings: Der versprochene Klappentext steht bis heute nicht bei Libri. Auch das Cover nicht.
Sowohl die Qualität des Buches als auch die Auslieferung über Libri sind nach meinen Erfahrungen absolut okay, aber, und das ist das große ABER: ohne Werbung ist außer an Freunde und Verwandte und durch deren Mundpropaganda kaum etwas an die Frau/den Mann zu bringen. Wer aber geschickt über welche Wege auch immer werben kann, der ist bei Bod in den richtigen Händen. Auf jeden Fall empfiehlt sich diese Möglichkeit für jemanden, der für sein Manuskript keinen Verlag gefunden hat, und der sich nicht scheut, selbst in Sachen Werbung aktiv zu werden.