Antworten: Thomas
Keller
Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?
Da bin ich mir nicht so sicher. Sie werden wohl lesen müssen, was mir einfällt...
Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)
Ich denke seit knapp 10 Jahren, allerdings mit langen Unterbrechnungen.
Sehr viel Spass hat mir ein Roman gemacht, der jetzt auf Diskette verkommt. Ansonsten schreibe ich mittlerweile nicht mehr all zu viel.
Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)
Im Internet unter http://www.storyair.de
Freunde würden wahrscheinlich ja nicht sagen, dass es Mist ist...
Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?
Ja. Den Roman an Bertelsmann, da ich keinen anderen kenne :-)
Die Antwort war auch, dass zur Zeit kein Platz dafür ist.
Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)
Ich denke nicht, dass ich unbedingt etwas verkaufen will. Das würde ich vermmutlich eher einem Verlag überlassen wollen.
Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)
Kann ich nicht genau sagen. ich denke vermutlich schon, wenn ich Möglichkeiten sehe, es zu vermarkten.
Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)
Ich hbe schon bei BoD gestöbert, aber irgendwie hätte ich doch zunächst jemanden, der bewertet. In gewisser Weise bin ich nicht sicher, ob ich alles veröffentlichen will.
Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?
Mag sein es gibt solche Verlage, aber ich habe mich noch nicht sonderlich informiert. Prinzipiell wäre mir nur nicht klar, warum sie Werbekampagnen finanzieren sollten, wenn sie Druckkostenzuschüsse benötigen.
Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?
Eingeschränkt vielleicht schon.
Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?
Ich finde die Preise zu teuer, die als Resultat für ein fertiges Buch entstehen.
Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?
Ich denke ich hätte schon eins nötig, wobei andererseits Textverarbeitungen die meiste Arbeit abehmen können.
Aber ich halte mich leider für einen recht schludrigen Schreiber.
Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?
Ich denke nach diesem Kriterium habe ich beim Buchkauf nie soderlich geurteilt. All zu wichtig sollte es nicht sein.
Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?
Naja, mindestens € 10,00, da es ja schliesslich von mir ist.
Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?
Am liebsten wäre es mir, das Buch wird einfach so gekauft, und ich krieg von dem ganzen nicht viel mit.
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