Antworten: Susanne Henke
 

 

Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

Einfach unterhalten - Lektüre für die morgendliche U-Bahn-Fahrt, das Wartezimmer, den Nachttisch. Stories und Krimi

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Ohne Papier und Stift gehe ich nirgendwo hin

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Stories und Glossen in Zeitschriften, Storyband bei BoD

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

ein Buchmanuskript noch nicht

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Leichte Zwischenmahlzeit für Leser, die es garstig und kriminell mögen

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

"Ach, Frau Henke. Machen Sie doch erstmal etwas Spektakuläres. Wie wäre es mit einem Jahr im Big Brother Dorf? Danach können Sie ja noch einmal vorbeischauen."

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)


Das Exklusiv-Exemplar für meine Mutter müsste natürlich mindestens ledergebunden mit Goldschnitt sein - da muss ich wohl noch ein bisschen
sparen

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

wohl eher nicht

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Um einen eigenen Verlag zu gründen, fehlt mir der kaufmännische Geist und das Know how. Aber ein BoD-Buch habe ich gerade mit dem größten Vergnügen gemacht - ist ein sinnliches Erlebnis, alles selbst zu machen und dabei völlige Freiheit zu haben

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Habe gerade meine "Bissigen Stories für boshafte Leser" bei Books on Demand veröffentlicht (ohne vorher einen Verlag zu suchen) Finde das Prinzip ziemlich genial - für Newcomer, Neuauflagen, special interest Bücher, weil niemand das Auflagenrisiko eingehen muss, sondern die Leser darüber entscheiden

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Lektorat ist immer gut - gegen die eigene Betriebsblindheit

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Ziemlich wichtig - ein klares, gut leserliches Schriftbild erhöht einfach das Lesevergnügen. Das Cover soll natürlich ansprechen, aber vor allem zum Thema passen

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

Warum sollte ich das tun ;-)

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

Bank überfallen und klassische Kampagne starten oder eben die kleinen Bongos nehmen und trommeln, trommeln, trommeln



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