Antworten: Rana


Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

es geht mir um den wiedererkennungswert, nach dem motto:`DAS kenne ich auch. der mir vorstellbare weg wäre ein gedichtband und kurzgeschichtenband

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

seit ca 30 jahren, mit unterbrechungen schreibe ich. der "zwang" ist zwangsläufig :-) ich schreibe fast ohne korrektur. ich schreibe in der hoffung, nicht die s.g. interlektuellenszene zu erreichen. ich möchte gedichte und kurzgeschichten für die schreiben, die wie ich, nicht die gleichen voraussetzungen hatten eine höhere schule besuchen zu können, also verständlich aber mit freiraum denken zu können

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

in einem gedichtband ´carina poesie`ist ein gedicht von mir gedruckt, im www.literaturcafe.de sind zwei kurzgeschichten und ein reisebericht gedruckt. an der uni dortmund wurde für ein jubiläum eines professors ein buch gedruckt und auch dort steht eine geschichte von mir.

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

an zwei zeitungen habe ich etwas geschickt, eine absage und eine "zusage" wurde durch urlaubsüberschneidungen "vergessen"

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

das wäre schwierig ... vielleicht würde ich sagen: Guck mal, ob dir nicht etwas `bekannt´ vorkommt

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

ja! ich habe festgestellt, dass auf meiner website: http:whus.de/rana (besucher über 7000) menschen erzählen, dass sie sich "verloren" haben oder auch herzlich gelacht. das ist eine gute motivation zur veröffentlichung, finde ich, denn soviele leute können doch wohl nicht irren..oder?

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

stolz kommt für mich überhaupt nicht in frage! freudig vielleicht.. tja, der preis.. keine ahnung. irgendwie kommt es mir so vor, dass für "meine" dinge ich nicht noch bezahlen will

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

nicht wirklich

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

ich hab von kaufmännischen dingen nicht viel ahnung

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

dazu kann ich noch nichts sagen.. ich bin mit büchern aus papier grossgeworden, denn meine oma war bibiliothekarin und hat mir klar gemacht, wie wertvoll geschriebennes ist, wenn es gut ist.

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

ich würde befürchten, dass ein stil, der sich entwickelt hat, oder auch einfach nur `da´ist, kaputt gemacht werden könnte. mir wäre das nicht recht.

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

schon sehr wichtig

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

15 bis 20?

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

zunächst einmal, nicht unbedingt mit meiner person, jedenfalls nicht vordergründig-wichtig. vielleicht in einem lesekreis, zeitschriften oder anderen medien wie lokalradio oder tv.

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