Antworten: Patrick
Wacker
Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?
ich schreibe lyrik und kurzprosa, damit möchte ich zum denken und nachdenken anregen
Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)
ich habe ernsthaft mit 19 angefangen zu schreiben, den berühmten und romantischen inneren zwang verspüre ich nicht, es ist eine ausdrucksform
Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)
ja, ich habe meinen ersten lyrikband "geschwätzige gedankenwelt" veröffentlicht
Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?
ja, und es kamen oft standartabsagen, aber auch gar keine antworten
Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)
wer keine lust auf lyrik hat ist faul, also versuchs mit meinem buch und lass dich nicht berieseln, sondern lese aktiv
Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)
verleger=geschäftsmann, dann wohl eher nicht, denn so viel realismus muss sein: gedichte von nobodies liest (fast) keiner, glücklicherweise "fast"
Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)
die finanzielle schmerzgrenze liegt auch bei dem was man hat, aber durch meine erfahrung würde ich sagen, dass alles über mehrere hundert euro zu viel ist
Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?
auf keinen fall. ich kenne erfahrungsberichte, die da ganz schauriges erzählen
Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?
wie gesagt: nicht wenn es darum geht geld zu verdienen...
Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?
vor-und nachteile, auf alle fälle einen gute möglichkeit für unbekannte autoren in die branche zu kommen
Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?
auf alle fälle, bei lyrik ist es nicht so erforderlich, aber bei prosa sollte man sich da "absichern"
Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?
so wichtig wie der inhalt, ist halt so
Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?
8-12 euro
Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?
tageszeitung, szenezeitung und natürlich persönlich durch lesungen
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