Antworten: Nicole Rensmann


Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

Im Laufe der letzten Jahre bewanderte ich verschiedene literarische Weg , darunter Lyrik, Prosa, Kurzgeschichten, Sekundärliteratur sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder,die meist im Phantastischen Genre angesiedelt sind.
Ich möchte den Leser unterhalten und ab und an zum Denken anregen, ich möchte, dass er mit den Protagonisten mitfiebert, sich ängstigt, mitweint oder freut, je nachdem welche Stimmung das Buch/die Geschichte gerade vermittelt.

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Ich schreibe intensiv seit 1993. Seit dem bin ich dem Schreiben verfallen.

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Ja. Ja. Es gibt bereits ein paar Veröffentlichungen von mir.

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Ich habe unzählige Manuskripte an Verlage versandt, manche sind zurückgekommen, andere wurden nie beantwortet. Und das ein oder andere wurde eben auch veröffentlicht.

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Das kommt auf den Gegenüber an und auf die Geschichte, die ich ihm verkaufen möchte. Ich hasse es, wenn man sich selbst anpreisen muss, aber leider ist das in diesem Job ja sehr sehr wichtig. Darum sollte es genau überlegt sein, wie ich mein Manuskript dem Verlag oder das Buch dem Leser anbiete.

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Nun, bei dieser Frage muss ich mit JA antworten, oder? Meine Geschichten handeln vom Leben, von Magie, vom Anderssein, von Liebe, Mord, Intrigen. Sie entsprechen nicht der Norm und der Masse, die es auf dem Buchmarkt gibt. Das allerdings macht es den Verlegern der großen Verlagen ziemlich schwer.

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

Nichts. Zuschuss- und Eigenverlage kommen und kamen nie für mich in Frage.

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Vielleicht. Ich kann das nicht beurteilen, weil - wie gesagt - ein DKZ für mich nie in Frage käme.

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Nein.

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Es ist sicherlich für manche Autoren ein Weg, um ihre Bücher zu veröffentlichen.

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Ja, ein Lektorat muss sein. Der Autor selbst ist nicht objektiv genug, schon gar nicht beim ersten Werk, Fehler zu erkennen und überflüssige Worte und Sätze zu streichen.

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Für sehr wichtig. Es ist das erste, was der Leser sieht und muss somit ansprechend gestaltet sein.

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

Ich würde mein eigenes Buch sicherlich nicht im Buchhandel kaufen ;-)

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

Rezensionen, Interviews, Portraits in Zeitungen, Magazinen, Internet, Fernsehen.

Zum Fragebogen
Zurück

 

.