Antworten: Micky Combo


Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

Ich liebe Kurzgeschichten mit Ironie und schwarzem Humor bis zur Sch(m)erzgrenze!
Aussprechen was andere denken!

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Ich schrieb oft um zu verstehen, um zu verarbeiten, doch erst der Zuspruch von Freunden zog einen Spaßfaktor nach sich.

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Ja, Freunde und Bekannte lesen die von mir gelegentlich von Hand verteilten Manuskripte über unsere kleine Clique oder Geschichten des Lebens und mögen dabei den direkten unverblümten Still der immer die Grenze zur Beleidigung sucht und sie manchmal auch überschreitet, ohne das es als bösartig aufgefasst wird.

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Nein.

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Ich wecke Interesse durch Identifizierung, diese erreiche ich durch Vorlesen:
Konfrontation mit herben Sprüchen.

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Ja, ich mag eine schräge Weltanschauung und meinen Humor, lese ich ein altes Schriftstück erneut, schmunzel ich immernoch selbst darüber, hört sich blöd an, ist aber so.

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

Ich glaube ich treffe die Meinung der Mehrheit ganz gut.

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Ja, wenn ich an etwas glaube bin ich hartnäckig.

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Hört sich gut an, im kleinen Still sicherlich eine Alternative.

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Ja, um meine Fehler abzustellen, nicht um meinen Still zu verbiegen.

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Ich möchte es so ausdrücken:
Ein unbekannter Autor hat es schwer genug,ein schlechtes Cover sollte nicht noch erschwerend hinzukommen.
Ein etablierter Künstler verkauft so gut wie er schreibt!

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

Ein Vermögen, das liegt daran das es mein Fleisch und Blut ist,von anderen kann ich nur das Verlangen, was es ihnen wert ist.

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

Ich denke ein dezenter Hinweis auf dem Cover jeder verkauften Bibel wäre ein Anfang.

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