Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?
Lyrik, Kurzgeschichte, Romane - alles ist möglich. Was möchte ich mitteilen? Vor allem dass die Welt viel klarer wirkt, wenn man sie durch ein gutes Buch betrachtet. Dass es Dinge gibt, über die man lachen sollte, andere wiederum, die zum Nachdenken anregen und vielleicht - wer weiß - bei persönlichen Problemen behilflich sein könnten.
Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)
Ich schreibe seit ich zwölf bin (Tagebuch natürlich :) ), schreibe sehr gerne, nehme mir jedoch viel Zeit für etwas, das gut werden soll. Manchmal gelingt es mir, etwas spontan niederzuschreiben, doch meist mache ich mir eine Menge Notizen, bevor ich beginne.
Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)
Veröffentlichungen gibt es nicht, ich bin recht neu auf diesem Gebiet, doch meine Texte haben schon mehrere Menschen gelesen und sogar für gut befunden. (Manches sehr gut, manches weniger - doch ich lerne aus Kritik)
Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?
nein, noch nicht
Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)
Wie wäre es mit einer Reise in die Tiefen menschlicher Seele, vielleicht auch einem Gedankenexperiment, ein bisschen dunkler Romantik, stiller Traurigkeit?
Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)
Schwer zu sagen, ich denke nicht, dass meine Texte sich hervorragend für die große Masse eignen, dennoch könnten sich Menschen finden, die sich angesprochen fühlen. Ich würde mein Manuskript schon kaufen.
Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)
Es geht mir weniger darum, es jemandem zu schenken, ich kann meiner Mutter auch den Originaltext geben - es geht mir vor allem darum, zu sehen, ob und wie meine Texte ankommen. Die Schmerzgrenze an sich ist eher niedrig ...
Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?
hm ... nein?
Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?
Ich weiß nicht so recht, was es für Möglichkeiten oder Probleme mit sich bringt. Vorsichtshalber mal: nein.
Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?
... Keine Erfahrung damit, kann es nicht beurteilen.
Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?
Lektorat? Selbstverständlich - je mehr Meinungen, desto besser.
Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?
Im Grunde ist es sehr wichtig, denn es muss den Leser ersteinmal ansprechen, damit dieser sich überhaupt in den Text vertieft.
Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?
So um die 10 Euro vielleicht, womöglich auch etwas weniger, Hauptsache es würde gekauft werden ...
Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?
Werbung bei Freunden, Verwandten, in Internetforen, durch Anzeigen etc. ...
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