Antworten: Katrin Weihnachtsmann


Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?


Um mich anderen mitteilen zu können, wie es mir geht, wie ich mich fühle usw. würde ich wahrscheinlich nur die Kurzgeschichte bzw. die Lyrik wählen.

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Ich schreibe eigentlich schon immer Kindergeschichten und Gedichte, allerdings verrate ich nie jemanden dazu, dass es eigentlich meine Träume der Nacht sind, welche mich schon seit Jahren verfolgen. Es ist wie ein innerer Zwang, es in Form von Märchengeschichten bzw. Gedichten aufzuschreiben, da ich nicht mehr nur Verdrängen will... möchte. Es fällt mir heute noch sehr schwer, eigene Kindheitserinnerungen mit meinen eigenen Namen auszusprechen, da ich mich mit diesen Namen nicht identifizieren kann.

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Ja, gelesen haben meine Texte schon sehr viele Menschen. Im realen Leben leider nur wenige, da ich meine Lyrik und auch meine Geschichten lieber in der virtuellen Welt (genannt Internet) versteckt habe, da ich selbst meine Sachen doch eher für schlechter halte, als es zu sein scheint. Na ja, gehe wahrscheinlich mit mir härter ins Gericht, als manch einer meiner Leser. Außerdem möchte viele Menschen dran teilhaben lassen und das ist Dank der Kommunikation im I- Net besser möglich, zu Mal man niemanden sagen muss, wer man wirklich ist. Man bleibt Anonym, so wie man es möchte, doch in der realen Welt ist dies schon schwieriger, wenn man den Erfolg auch genießen möchte. Ich kann genießen, denn die Zahl meiner Leser (bei meinen Artikeln) ist schon der größte Dank für mich, denn ich muss es nicht mehr alleine tragen. (Ich konnte meine schrecklichen Erinnerungen mit anderen Menschen teilen)

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Ja, einmal habe ich es versucht. Aber es ging nach hinten los. Ich bekam eine Schreibanleitung, wie es gute Autoren machen sollten und gleichzeitig eine Preisliste, wo man mir mitteilte, dass unter 500,00 € nicht mal an Veröffentlichung zu denken sein. Also, ein Schüler hat keine Chance... nur das man es ganz vorsichtig durch die Blume sagte. Wozu soll ich es also noch einmal versuchen, solch einen Schritt zu gehen, denn bereits meine Eltern sagten schon immer: „Nur der jenige, der die richtigen und wichtigen Leute kennt, hat heut zu Tage, die reale Chance, etwas zu erreichen!“ Und ich glaube nicht, dass ich mit 17 Jahren genau hier solch wichtige Menschen kenne.

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Sag Mal, *xyz*, hättest du eventuell einmal Lust, meine Kindheit, zusammengefasst in diesem Manuskript, auf Rechtschreibfehler durch zusehen? Du weißt doch, ständig geht mir die "Zeit" verloren. Und kaum nehme ich sie wieder wahr, dann sind schon wieder Jahre vergangen. Würdest du das für mich tun, bevor ich wieder mein eigener Gefangener von "Raum und Zeit" werde?

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Ich glaube schon, wenn ich weiß, dass es zwar ein Märchenbuch ist, doch aus der Sicht eines eigenen Lebenslaufes, der sich darin wieder spiegelt, geschrieben ist.

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

Mein gesamtes Taschengeld von 20,00€ würde ich dafür ausgeben, da es mir mehr Wert wäre als ein geschriebenes Tagebuch, wo sich auch die anderen mitteilen. Ich wüsste, dass dieses Buch nur meine eigenen Worte und Zitate wären. Etwas was nur meine wahren Gedanken beinhaltet.

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Nein, dass glaube ich nicht. Ich habe nicht einmal Lehrer gefunden, die meine Wahrheit hören wollten, um mir zu helfen, wieso sollten es dann fremde für mich tun?

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Ja, in dem ich vielleicht lerne, mit dieser Technik hier Mal klar zu kommen. :-)

Auch wenn meine "Zeit" immer stehen bleibt, so geniesse ich doch jede Sekunde meiner Anwesenheit. :-

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Schade, dass ich diese Sprache noch nicht verstehe, um hier klar zu antworten. :-(

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

:-( *wein* Ich verstehe es leider nicht. Aber vielleicht, wenn ich einmal älter werden würde. Vielleicht, wenn mich meine Host nicht immer nur ablehnen würde, und ich so eine Chance auch zum lernen bekommen würde. Aber ich bin leider nur ein Schatten der Nacht. :-(

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Bereits das Cover verrät sehr viel über den Inhalt. Worte konnten noch nie so viel sagen, wie Bilder. Bilder sprechen hingegen Bände, so wie Tränen mehr sagen können, als Worte.

Das Layout eines Satzes ist genauso wichtig, denn wenn der Leser hier nicht optimal angesprochen wird, legt er das Buch, auch aus der Hand

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

10,00€ bis höchstens 15,00€

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

keine Ahnung


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