Antworten: Joachim Joppe


Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

"Fachbuch"-Das Buch soll alle geheimen Namen (natürliche Inhaltstoffe, Parfümeure, Flakondesigner, Parfümhersteller und Parfümkonzerne) der Parfüms im allgemeinen enthalten.

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Seit ca. 5 Jahren

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Ja, ein Auszug befindet sich übersetzt auf einer französichen Homepage

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Nein, keinen Mut.

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

In den meisten Bücher, über dieses Thema, die auf dem internationalen Markt vorhanden sind, werden diese Themen, wenn überhaupt nur ganz beiläufig behandelt. Einige meiner Themen werden nie erwähnt, da die meisten Autoren nur bestimmte Firmen/Parfümhäuser beschreiben. Selbst Parfümverkäufer/ Parfümeriebesitzer haben nach meiner Recherche nur ein eingeschränktes Wissen: fast alle wissen z. B. nicht das die Kosmetikhersteller Yves Rocher und Body Shop zwar mit pflanzlicher Kosmetik werben, diese aber überwiegend synthetisch herstellen.

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Durch das gestiegene Interesse an der Aroma-Theraphie steigt auch das Verlan-gen nach Wissen über die natürlichen Duftessenzen die in einem Parfüm enthalten sind (einige Parfümhäuser verwenden sie schon immer -Guerlain bis 80%-, in ihren Düften, obwohl sie teurer sind als künstliche. Ebenso steigt das Interesse an den Personen die aus solchen Duftbausteinen ein Parfüm kreieren. Die sollen in diesem Buch endlich gewürdigt werden und nicht diejenigen die es kommerziell vertreiben bzw. deren Namen der Duft trägt.

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

?

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Selten.

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Weiß nicht?

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Kenn ich nicht.

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Ja, da ich wie wahrscheinlich viele Autodidakt bin, wäre es sinnvoll, das Manuskript von fremden Augen prüfen zu lassen.
Außerdem hat ein Lektor jahrelange Erfahrung mit Büchern.

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Sehr wichtig! Ich habe mich z.B. für die Dutch 811BT-Schrift entschieden, weil sie ein gut lesbar ist.

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

um die 60?

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

???

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