Antworten: Gesine


Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

Dass die Welt nicht immer so hektisch und grau aussehen muß, und man sie mit ein wenig Fantasie und Liebe aufhellen kann (Romane)

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Ich habe schon angefangen, GEschichten zu erfinden, als ich die ersten Buchstaben schreiben konnte, aber Romane schreibe ich schon seit der 4.-5. Klasse

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Veröffentlichungen gibt es nicht

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Ich habe schon viele verschickt, die meisten haben abgelehnt, einige BoD-Verläge waren begeistert, aber wenn man die verträge genau durchliest, kostet es doch mehr als 2000 DM

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Es gibt zahlreiche, tolle Geschichten über Zauberei, Magie und Abenteuern in fremden Welten, doch ob sie nun Legenden sind oder Träume - unsere Welt scheint doch sehr nahe. Was für eine neue, völlig andere Welt würde entstehen, wenn man sogar das so selbstverständlich scheinende Wechselspiel von Sonne und Mond verändert?Und was für eine neue Art von Geschichte erhält man, wenn man in dieser neu erschaffenen Welt nicht nur eine HAuptperson verfolgt, sondern gleich zwei verschiedene Charactere, denen gleiche und dennoch völlig verschiedene Dinge geschehen? Was fühlt der Leser, wenn es auf einmal nicht nur das "gut" und "böse" gibt, sondern man beide Seiten verstehen lernt? Und was für ein Stil ergibt sich, wenn in dieser Welt trotz der Spannung Satire und Komödie existieren? Alles in allem: Etwas Neues!

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Ja, ich würde es annehmen, weil es sich zum einen sehr schön liest (das haben mir auch verleger gesagt) und weil Fantasy zur Zeit ein Genre ist, das viel von Jugendlichen und auch Erwachsenen gelesen wird.

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

Ich würde um die 400- 450 Euro dafür ausgeben können, wenn es sich um einmalige Kosten handelt.

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Das sollte zwar so sein, weil er beim Verkauf auch selbst daran verdient, aber es gibt bestimmt auch Verlage, denen mein Buch anschließend gleichgültig ist, nachdem ich dafür bezahlt habe.

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Ja

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Ich halte die Idee auf jeden Fall für sehr gut, weil keine unnötigen Druckkosten für Verlag und Autor entstehen, und keine Bücher gedruckt werden, die hinterher niemand lesen will. Allerdings lese ich immer, dass das Buch unter 1000 DM zu realisieren wäre, habe an viele BoD-Verlage geschrieben, und das Resultat war jedesmal dasselbe: Wenn man sich die ANgebote genau ansieht, werden es gut 2000DM. Auch kann ich mir nicht vorstellen, nur "schwarze Schafe" erwischt zu haben, denn ich habe ebenfalls BoD angeschrieben, wo ich es auf der Homepage ausgerechntet habe (ergebnis 302E) und hinterher waren es doch um die 800 euro.

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Bei printing on Demand wäre nicht unbedingt ein Lektorat erforderlich, weil man es auch selbst korigieren kann, aber andererseits möchte man schon eine andere Meinung hören, wie er das Manuskript findet und was für VErbesserungsvorschläge er hat.

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Sehr wichtig, da viele Leute ein Buch erst kaufen, wenn es ihnen auch äußerlich gefällt.

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

10 - 15 Euro

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

Es müßte z.B in Katalogen und Zeitschriften und auf Buchmessen vorgestellt werden, als Autor müßte ich vermutlich Lesungen machen, einige Freiexemplare müßten an Bibliotheken gehen.

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