Antworten:
Gerhard Brandl
Habe
bisher 22 Sachbücher zu psychohygienisch relevanten Themen veröffentlicht.
Buchveröffentlichungen
schon in den sechziger Jahren (oben nicht mitgezählt(. Von Zwang möchte ich
nicht sprechen, von einem Anliegen aber schon.
Erstens:
lesenswert, zweitens: sie oben - 22 Bücher, zahlreiche Aufsätze in
Zeitschriften (z.B. Pulsar...)
Früher war es einfacher, später habe ich auf die
Rückgabe eines Manuskripts z.T. eineinhalb Jahre gewartet (z.B. Ibera Verlag/
Wien(), das ist eine echte Gemeinheit. Dann habe ich mich halt an die
Druckkostenzuschußverlage gehalten, die einen ganz schön abkassieren, aber kein
Geld für Werbung haben. Schließlich habe ich Publishing on Demand entdeckt
(Libri/ Norderstedt). Das ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Nun, es soll ehrlich sein, vertrauenerweckend (was Werbung oft nicht ist), aber nicht simpel. Wer sich nicht ein wenig anstrengen will, soll die Finger von meinen Sachen lassen. Es ist interessant: einfache Leute finden sie toll, eingebildeten sind sie zu trocken, na von mir aus. Nachlaufen tue ich niemandem, das habe ich nicht notwendig.
Was weiß ich, was in einem Verleger mit seiner Zielgruppe, dem Verlagsprogramm vor geht. Der soll halt einem Prominenten eine Aufrtragsarbeit für eine Marktlücke machen lassen.
Ich
habe bloß Erfahrungen eines Psychotherapeuten, ehemaligen AHS-Professors,
Mitmenschen etc. zu bieten. Na klar würde ich es kaufen, weil es von mir ist.
Ohne Selbstvertrauen kann ich gleich einpacken. Das wird einem von Lektoraten
und Redaktionen kaputt gemacht, wenn mans sichs gefallen läßt.
DM 30 für ein Buch, wenn ich das recht verstanden
habe.
Ach von den Druckkostenzuschußverlagen (z.B.
TRIGA...) habe ich wirklich die Nase voll.
Nein, absolut nicht, das sollen jüngere Leute machen, ich werde in ein paar Tagen 70.
Das
mit der Internetbestellung hat bei meinen Sachen, die Libri anbietet, bisher
überhaupt nicht funktioniert. Das ist sehr bitter, weil ich selber keine
Vermarkungsmöglichkeit habe und mir das auch nicht antäte.
Das Lektorat würde Fehler sehen, die ich übersehe (das Lektorat bei TRIGA war Exzellent)
für
ganz wichtig, sonst schaut kein Mensch hinein
25 bis 35 DM,
unbedingt
in Zeitungen und Zeitschriften, was weiß ich, da
sind andere als Fachleute in der Lage, sich was einfallen zu lassen.