Antworten: Frank Bardelle

 

 

  1. Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

Ich möchte den Lesern in erster Linie spannende und flotte Unterhaltungslektüre in Romanform bieten, bei der sie oft herzhaft lachen können.

  1. Seit  wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Ich schreibe, seit ich das Alphabet beherrsche.

  1. Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Es gibt ein wissenschaftliches Buch von mir über "Freibeuter in der Karibischen See", das 1986 erschienen aber inzwischen leider vergriffen ist. Immerhin haben es 1000 Menschen gekauft.

 

  1. Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Klar. Bislang habe ich überwiegend mehr oder weniger nette und plausible Ablehnungen erhalten.

 

  1. Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm vielleicht ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Ich habe hier einen Krimi mit schnellen Schnitten, witzigen Dialogen und mit Charakteren, die sich durch eine gewisse Skurrilität auszeichnen. Wie im richtigen Leben dreht sich die Story um Karriere, Koks, Kohle und Sex.  

 

  1. Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Auf jeden Fall. Es unterscheidet sich wohltuend von dem ganzen Schmand, der bereits in gedruckter Form vorliegt.



  1. Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)

Ich würde nix zahlen. Die Geschichte ist gut genug, dass sie ein paar Tausend Leser finden kann.

  1. Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Nein. Warum sollte er. Er hat seine Schäfchen doch sicher bereits auch so im Trockenen.

  1. Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Ja

  1. Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

BoD ist okay, so weit ich das beurteilen kann. Der Service könnte besser sein, was die geforderten digitalen Vorlagen betrifft.

  1. Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Sicher. Ich kenne meine Geschichte inzwischen viel zu gut und bin blind für so manche Haken und Ösen und Fal im Text.

  1. Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Auf einer Skala von eins (unwichtig) bis hundert (wichtig) Position 98.

  1. Wieviel würdest du für dein eigenes Buch im Buchhandel ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

Taschenbuch 19.80 DM - Gebunden bis 48,- DM

  1. Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

Ich erzähle allen Leuten, die ich kenne, dass es den Schinken jetzt zu kaufen gibt. Schon ist er ein Seller. Außerdem wären ein paar positive Rezensionen an prominenter Stelle sicher nützlich.


 

Fragebogen
Zurück