Antworten: Elke Hoffmann
 

 

Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?

Ich bin eine Romanschreiberin und habe 1999 bereits im Eigenverlag meinen ersten Roman veröffentlicht. Trotz intensivster Bemühungen blieb es bei der Liebhaberei und meine persönliche Situation erforderte die Aufgabe des Verlages. Ich möchte Denkanstöße geben, meine Leser bewegen und vielleicht ein kleines bißchen die Welt zum guten ändern.

Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)

Seit meinem 12.ten Lebensjahr schreibe ich - mehr oder weniger, je nach Phase und Situation. Auch wenn ich von ganzem Herzen Schriftstellerin bin, so gibt es Phasen, wo ich den Kopf dazu nicht frei habe. Oder die Zeit nicht dazu finde :-(

Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)

Ja, namenhafte Rezensenten und Privatleute, die ich persönlich nicht kenne und die mir aufrichtig einen Durchbruch wünschen!

Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?

Mehr als genug, aber entweder kam gar keine Antwort oder Absagen!

Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)

Ich würde es als das beschreiben, was es ist, ein Roman voller Ideale und Wertvorstellungen. Darauf lege ich auch persönlich sehr viel wert.

Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)

Und ob, gar keine Frage!

Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)


Da ich es schon hinter mir habe, kann ich nur weitergeben, das man das ausgeben sollte, was man persönlich für wichtig hält. Denn das Gefühl, etwas eigenes geschaffen zu haben, macht alle Mühen wieder wett.

Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?

Das kann ich nicht beurteilen, aber ich denke eher nicht, warum sollte es der Verlag tun? Veröffentlicht ja mit 0 Risiko, also muß es auch keine Werbung machen.

Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?

Vielleicht mache ich später noch einmal den Versuch, in Moment geht es leider nicht!

Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?

Hatte bereits das Vergnügen damit, es war für mich völlig ok und eine angenehme Alternative zum risikoreichen und teuren herkömmlichen Druckverfahren.

Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?

Das Lektorat ist schon sinnvoll, denn kein Mensch ist perfekt, und ich sowieso nicht (obwohl ich mir Mühe gebe, richtig zu schreiben).

Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?

Das ist das A und O eines Buches, meiner Meinung nach. Viele Buchkäufe werden bei mir aufgrund des Covers entschieden!!!

Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?

Ich würde für mein eigenes Buch zwischen 10 und 15 Euro ausgeben ...

Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?

Presse, prominente Leserinnen ... Offen auf die Menschen zugehen und keine Angst vor Kritik, sondern offen mit den Meinungen der Menschen umgehen.


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