Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?
Roman - Genre Horror
Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)
Ca. seit meinem 14. Lebensjahr - also seit gut 16 Jahren. Ich habe schon früher Dinge, die mich nicht losgelassen haben, aufgeschrieben. Schreiben war für mich schon immer eine gute Alternative, um mit Ängsten, Stimmungen oder Lebenslagen besser fertig zu werden. Ich hatte schon immer den Zwang, schreiben zu müssen.Und wenn es täglich nur ein paar Zeilen sind, egal was - ich muss wenigstens etwas aufs "Papier" bringen.
Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)
Ja, im März 2001 beim Asaro Verlag. Horrorroman "Neuntöter".
Anfänglich hatte ich einige Kapitel bei Klaus Spangenmacher auf der deutschen Stephen King Homepage, wo sie auch heute noch zu lesen sind - jedoch unkorrigiert.
Ansonsten veröffentliche ich Einiges auf meiner Website und bei einigen Interessenten, die mich anschrieben und um Leseproben baten, um diese wiederum auf ihren Websites anzubieten.
Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?
Ja, ein Mal.
Ich bekam zwei Monate später meinen Verlagsvertrag.
Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)
Haben Sie sich heute schon gefürchtet ? :-)
Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)
Klar :-)
Ich würde einem Verlag auch nie etwas anbieten, was mir selber nicht gefällt.
Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)
Ich musste bisher Gott sei Dank nichts bezahlen... und würde es wohl auch nicht tun wollen. Bin ich ehrlich.
Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?
Weiß ich nicht. Ich halte von solchen Verlagen doch lieber Abstand. Ich bin der Meinung, der Autor hat für sein Buch genug getan und hart gearbeitet. Da muss er dafür nicht auch noch zahlen.
Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?
Nein, ich denke nicht. Aber
- man weiß ja nie, was alles noch so kommt.
"Sag niemals nie." :-)
Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?
Ich weiß nicht, ob solche Anbieter wirklich nötig sind.
Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?
Ich finde die Zusammenarbeit
mit dem Lektor außerordentlich hilfreich
und vor allem wichtig.
Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?
Für ausgesprochen wichtig. Das Cover ist das Erste, was ich von einem Buch sehe. Wenn mich dies nicht sonderlich anspricht, würde ich es vielleicht auch nicht kaufen. Der zweite Blick geht dann auf den Klappentext. Er sollte das Buch in kurzen Sätzen schmackhaft machen.
Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?
ca. 30,00 DM
Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?
Wenn ein junger Mann ein
Mädchen kennenlernt und ihr erzählt, was für ein großartiger
Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussieht,
so ist das Werbung. Wenn sie sich aber für ihn entscheidet, weil sie von
anderen gehört hat, er sei ein feiner Kerl, so sind das Public Relations.
(Alwin Münchmeyer, deutscher Bankier, ehem. Präsident des Bundesverbandes
deutscher Banken)
Alle Möglichkeiten
ausschöpfen. :-)
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