Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?
Kurzgeschichten und Romane gefallen mir am besten, wobei leider meistens die Zeit für längere Erzählungen nicht ausreicht.
Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)
Och, ich kann den beschreiben :-) und ich folge ihm, seit ich 5 bin und schreiben kann.
Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)
Ja. Am besten auf der Publikationsliste unter www.kopf-und-fusszeilen.de nachschauen....
Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?
Sie haben es gekauft.
Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)
Ich würde erklären, wen ich für die Zielgruppe halte und warum sie sich angesprochen fühlen wird.
Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)
Wenn ich ein überzeugendes Konzept und den richtigen Verlag zum Thema/zur angepeilten Richtung hätte, ja.
Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)
Gebunden im Druckkostenzuschussverlag: Null. Im Printin on Demand für das Rohmuster nicht mehr als 500 DM, denn der wahre Wert liegt sowieso im Marketing und nicht im Papier.
Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?
Nein. Das ist eine Verlagsmethode für Nepper, Schlepper, Bauernfänger.
Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?
Ja, weil ich mir über das notwendige Komplettpaket im Klaren bin.
Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?
Für kleinere Auflagen, Experimente und das Wiederbeleben vergriffener Bücher eine tolle Möglichkeit.
Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?
Ein Lektorat im Sinne von Fehlerprüfung, ja. Im Sinne von Stil-Überarbeitung würde ich mir in dem Fall sicher nicht bieten lassen.
Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?
Für ungefähr doppelt so wichtig wie die meisten Leute ;-) Look and Feel verkauft.
Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?
Ausgeben, um es zu kaufen? Oder es zu erstellen? Soviel wie für jedes andere Buch in der Größenordnung bzw. auch nicht mehr als 500 Dm für die Erstellung.
Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?
Professionell. Und sicher würde ich meine Ideen nicht öffentlich ausbreiten, sonst springt ja jeder aufs Trittbrett und für mich wird vieles verdorben. Es gibt Dinge, die muss ein Mann allein tun *g* oder eben eine Frau.