Antworten: Carsten
Frömel
Was willst du deinen Lesern als Autor mitteilen? Welchen Weg würdest du dazu gern nehmen (Fachbuch, Roman, Kurzgeschichte, Lyrik)?
In meinem Sachbuch stehen meine Beobachtungen und meine Idee; meine Gedichte - Gedichte sollen Labsal, Traurigkeit bringen.; mein
Romanmanusskript ist im Rohbau und hat einige ausgearbeitete feine Stellen
Seit wann schreibst du? (Musstest du "immer schon " schreiben? Unter diesem nicht recht zu beschreibenden "inneren Zwang"?)
In der Schule habe ich mal den 2.Platz in einem Kunstwettbewerb gemacht (eine Geigenschülerin hat den 1. und echt verdient).
Ja ich würde sagen, daß ich bei meinen Gedichten "überirdisch angestoßen" werde :)
Haben schon andere Leute als deine Freunde/Verwandten/Nachbarn das, was du schreibst, für lesenswert befunden? (Mit anderen Worten: Gibt es schon Veröffentlichungen von dir?)
Mein Sachbuch ist veröffentlicht. Einige Gedichte stehen beim www.aggum.de (aggum!) unter carsten-ü
Hast du schon mal ein Manuskript an einen Verlag geschickt? Und? Was ist passiert?
An über 100. Jedesmal schrieb ich mein Buch um, das mich forderte und verbesserte, trotzdem hat jede Ablehnung wehgetan.
Mit welchen Worten würdest du jemand anderem schmackhaft machen, dir das, was du geschaffen hast, abzukaufen? (Nimm ein Beispiel von dem, was du gerade - leider noch unveröffentlicht - in der Schublade hast.)
Mein Sachbuch muß man mehrmals lesen, hat ja nur 64 S., bietet wissenswertes; wer meine Gedichte nicht mag, den mag ich auch nicht. :)
Stell dir vor, du wärst Verleger. Würdest du dein eigenes Manuskript kaufen? (Und weshalb?)
Mein Romanmanuskript : mach ich gern und es ist ein konzept vorhanden
Wie hoch wäre deine finanzielle Schmerzgrenze, was würdest du dafür ausgeben, wenn du dafür dein Manuskript gebunden in der Hand halten und großzügig/stolz (an deine Mutter z.B.) verschenken könntest? (Wenn du nichts dafür zahlen würdest: Warum nicht?)
Mein Sachbuch ist bei einem Dienstleistungsverlag veröffentlicht - ja das kostet Geld.
Bist du der Überzeugung, dass ein Verlag, der von dir Druckkostenzuschuss verlangt, sich anschließend für die Bewerbung deines Buches stark macht?
Mein Verlag wirbt für mein Buch - mein Buch war auf den Buchmessen in Leipzig, Basel, FrankfurtaM, London. der Verlag schreibt an Buchhandlungen und macht vam.
Um noch mal auf die Frage von eben zurück zu kommen: Könntest du dir wirklich vorstellen, dein eigener Verleger zu sein?
Nein. Seitdem ich in das Büchergeschäft hineingeschaut habe, überlasse ich das den Geschäftsleuten. Ich bin traurig, daß ich so schon viel Werbung und Geschäftszeug machen muß , ich würde lieber Tag und Nacht schreiben.
Was hältst du von Printing on Demand-Anbietern (wie z.B. BoD)?
Ist eine passende Möglichkeit.
Was würdest du - falls du dich entschließen solltest, es einmal mit Printing on Demand zu versuchen - von einem Lektorat halten? Meinst du, ein Lektorat wäre sinnvoll? Und warum?
Lektorat ist okay. Die ziehen professionel Dinge heraus, die ein Laie oder der Autor (betriebsblind) nicht sehen.
Für wie wichtig hältst du das Layout des Satzes und des Covers?
Muß für das Buch entsprechend sein.
Wieviel würdest du für dein eigenes Buch ausgeben, wenn es z.B. 150-200 Seiten hat?
Keine Ahnung. Geld ist mir nicht wichtig (im Rahmen dessen natürlich).
Wie stellst du dir die Werbung für dein Buch vor?
Ich bin bei amazon, google, eigene Homepage, Zeitung, Visitenkarten, ...
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